Visit the Museum

Exhibitions

Learn

Teach

Collections

Academic Research

Remember Survivors and Victims

Genocide Prevention

Antisemitism and Holocaust Denial

Other Museum Websites

< Deutsch

Die Ausstellung: “Einige waren Nachbarn: Täterschaft, Mitläufertum und Widerstand”

Share

Die Ausstellung Einige waren Nachbarn: Täterschaft, Mitläufertum und Widerstand adressiert eine der zentralen Fragen zum Holocaust: Wie war der Holocaust möglich? Die zentrale Rolle von Hitler und anderen Führern der NSDAP ist unbestreitbar. Doch die Abhängigkeit dieser Täter von unzähligen anderen für die Durchführung der NS-Rassenpolitik ist weniger bekannt. Im nationalsozialistischen Deutschland und in dem von Deutschland dominierten Europa entwickelten sich überall, in Regierung und Gesellschaft, Formen von Zusammenarbeit und Mittäterschaft, wo immer die Opfer von Verfolgung und Massenmord auch lebten.

Einige waren Nachbarn untersucht die Rolle der gewöhnlichen Menschen im Holocaust und die Vielzahl von Motiven und Spannungen, die individuelle Handlungsoptionen beeinflussten. Diese Einflüsse reflektieren Angst, Gleichgültigkeit, Antisemitismus, Karriereangst, Ansehen in der Gemeinschaft, Gruppenzwang oder Chancen auf materiellen Gewinn. Die Ausstellung zeigt auch Personen, die den Möglichkeiten und Versuchungen, ihre Mitmenschen zu verraten, nicht nachgegeben haben und uns daran erinnern, dass es auch in außergewöhnlichen Zeiten Alternativen zu Kollaboration und Täterschaft gibt.

“Wie ist es möglich geworden? Wie wurden aus Nachbarn Denunzianten, Mittäter, Mörder? Warum haben so viele geschwiegen und so wenige geholfen? Wir kennen die Zeitzeugenberichte von Opfern und Tätern, wir wissen um die historischen Fakten und Zusammenhänge. Das Geschehene bleibt dennoch unfassbar. Und es gibt keine Gewissheit darüber, wie immun wir als Gesellschaft sind.”

Dr. Wolfgang Schäuble, Präsident des Deutschen Bundestages

Der Bundestag realisierte einen Videofilm über die Ausstellung, in dem Dr. Wolfgang Schäuble, Präsident des Deutschen Bundestages, Saul Friedländer, Historiker und Holocaust-Überlebender, und Sara Bloomfield, Direktorin des US Holocaust Memorial Museum, zu Wort kommen.

Wo kann ich diese Ausstellung besuchen?

  • 12. März - 2. April 2020, Kundenfoyer, Sparkasse Wuppertal, Islandufer 15
  • 20. März 2020 - 28. April 2020, Ehemalige Synagoge Coesfeld, Zur Synagoge

Frühere Veranstaltungsorte:

  • 31. Januar - 22. Februar 2019, Paul-Löbe-Haus, Deutscher Bundestag, Berlin
  • 13. März - 13. April 2019, Juridicum, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Halle
  • 1. September 2019 - 18. Januar 2020, Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz, Berlin
  • 3. - 27. September, 2019, Stadt-, Kreis- und Gymnasialbibliothek Gardelegen
  • 8. - 30. Oktober, 2019, Landtag von Sachsen-Anhalt, Magdeburg
  • 4. November 2019 - 12. Januar 2020, KZ-Gedenkstaette Neuengamme
  • 15. Januar -15. Februar 2020, Bezirksregierung Münster

Diese Ausstellung ist in drei Formaten erhältlich:

  • Version mit 22 oder 11 Stahl Paneelen
  • „Roll-up“-Version
  • 22er Poster-Set

Poster und Videos erhalten

Jeder Set enthält 22 verschiedene Poster, die im Format 2x3 oder A1 gedruckt werden können. Um das Posterset und die dazugehörigen Videos herunterzuladen, füllen Sie bitte die untenstehende Umfrage aus.

Das Museum wird in enger Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen pädagogische und öffentliche Begleitprogramme entwickeln und zusammen Bildungsziele evaluieren.

Kontaktieren Sie Dr. Klaus Mueller unter kmueller@ushmm.org oder Dr. Aleisa Fishman unter afishman@ushmm.org für Fragen zur Ausstellung.

Diese Ausstellung wurde unter anderem durch die Unterstützung der David Berg Foundation, der Oliver Stanton Foundation, der William & Sheila Konar Foundation, der Blanche and Irving Laurie Foundation, der Benjamin and Seema Pulier Charitable Foundation, der Lester Robbins and Sheila Johnson Robbins Traveling and Special Exhibitions Fund, und Sy and Laurie Sternberg ermöglicht.